Angeln und Fliegenfischen in Sachsen-Anhalt, Berlin, Brandenburg
.Deutschland. Ost
Brandenburg, Berlin
Sachsen-Anhalt
Bode (1)
Warme und kalte Bode (2)
Rappbode (3)
Luppbode (4)
Selke (5)
Sachsen
Leipzig Fachgeschäft (11)
Flöha (12)
Mulde (13)
Schwarzwasser (14)
Stand
29.7.2012










Angeln und Fliegenfischen. Kurse Fliegenfischen in Brandenburg und Berlin. Laufend Fliegenfischerkurse

_Brandenburg und Berlin

Brandenburg: In Brandenburg gibt es nach dem neuesten Angelgewässerverzeichnis des DAV, 24 Salmonidengewässer. Diese darf man mit der Salmonidenangelberechtigung befischen, die 100,- DM/Jahr kostet. Auskunft gibt der Landesanglerverband Brandenburg, Tel.: 0331/74 30 110 in 14482 Potsdam.
















Angeln und Fliegenfischen. Kurse Fliegenfischen in Sachsen-Anhalt. Laufend Fliegenfischerkurse

_Sachsen-Anhalt

Fliegenfischen und Angeln an der Bode im Harz. Kurse Fliegenfischen und Guiding

Bode

Für uns Norddeutsche ein relativ schnell zu erreichendes Gewässer im Naturpark Harz.

Lange Zeit hatte ich den Eindruck, dass dieser Fluß etwas zu sehr "in Mode gekommen" ist und dementsprechend auch leicht überfischt war. Fingen wir doch überwiegend untermaßige Fische, ausreichend Platz zum ungestörten Fischen war auch nicht immer. Scheint sich aber gewandelt zu haben. Gestern, 13.6.04, habe ich gerade mal 6 Leute gezählt. Und das man einen schönen Fisch nicht zwingend töten muß, kapieren anscheinend auch immer mehr Leute.

Für Mitreisende ist das schöne Bodetal eigentlich immer ein Tip zum Natur genießen, Ausspannen, Wandern usw. Dazu natürlich noch die Harzer Gastfreundschaft.

In dem Abschnitt Altenbrak-Treseburg habe ich bis heute eigentlich am besten gefangen. Der Gewässerabschnitt im Naturpark Bodetal (Parken in Treseburg) bietet dafür aber eine Gebirgsfischerei in wilder Natur.

Übernachtungsmöglichkeiten gibt es viele, Preise für ein Privatzimmer ab 12,- €..

Tageskarten 2009: 20€, 3 Tage 40 €.

Tageskarten:
Hotel "Forelle", Herr Nürnberg, Treseburg;
Forellenzuchtanlage Zordel, Herr Handschag, Altenbrak;
Gemeindeverwaltung Treseburg, Frau Steffen, Treseburg;
Hotel "Weißes Roß", AItenbrak, Skt.  Ritter 34;
Herrn Gerhard Knopf, AItenbrak, Ludwigshütte 10;
Herrn Martin Jeske, AItenbrak, Ludwigshütte 9;

Schöne Stelle an der Bode zum Fliegenfischen
eine der vielen namenlosen Stellen zum Fliegenfischen an der Bode
Bode im Naturschutzgebiet bei Treseburg
Gumpen der Bode bei Altenbrak
Die Internetadresse des Vereins: Fliegenfischer-Bodetal.de

Eine gute Unterkunft: Pension Wildstein, Treseburg
Max aus Hamburg fischt mit der Fliege bei Treseburg
Blick auf die Bode kurz vor Altenbrak
Bachforelle aus der Bode
Wohlgenährtes Kraftpaket aus der Bode, war nur kurz zum Fototermin an Land.

Herrliche Natur an der Bode im Harz

Hier ein Artikel aus der Fisch und Fang*:

Heute bieten diese Flussabschnitte den Anglern gute Fischwaid - ganz besonders auf Äschen.

Ein für Fliegenfischer höchst interessanter Abschnitt ist die Strecke zwischen dem Austritt der Bode aus dem Harz bei Thale und der Einmündung des Bodemühlgrabens bei Ditfurt (unterhalb von Quedlinburg). Auf diesem etwa 20 Kilometer langen Abschnitt wechselt die Bode von der Forellenregion (oberhalb Thale) in die Äschenregion, um dann bei Quedlinburg in die Barbenregion überzugehen.

Vom Ostharz bis zur Einmündung in die Saale tummeln sich in der Bode derzeit mindestens 25 Fischarten.

Ursprünglich dominierte hier die farbenprächtige Bachforelle, zu der sich dann allmählich die Fischarten der Barbenregion hinzugesellten. Zu DDR-Zeiten waren nur oberhalb des Hüttenwerkes Thale ständig Bachforellen vorhanden.

Die unterhalb liegenden Abschnitte dagegen waren häufig von Abwassereinleitungen und Fischsterben betroffen, obwohl jedes Mal relativ schnell eine Wiederbesiedlung mit Forellen aus den oberhalb liegenden Harzstrecken erfolgte.


Erfolgreicher Besatz
Unabhängig davon waren regelmäßige Besatzmaßnahmen nötig. Einer solchen, noch vor der Wende durchgeführten Aktion entstammen die heute im gesamten Abschnitt vorkommenden Äschen. Diese Fischart war ursprünglich nicht in der Bode beheimatet, und die Angelfreunde, die die wenigen damals verfügbaren Besatzfische einsetzten, hatten wohl nicht im entferntesten mit dem enormen Erfolg dieser Maßnahme gerechnet.

Denn infolge des Rückgangs der Einleitung von schädlichen Industrieabwässern nach der Wende verbesserte sich die Wasserqualität zusehends, was eine explosionsartige Vermehrung des Äschen-Bestandes in den zuvor nahezu fischfreien Abschnitten zwischen Quedlinburg und Thale zur Folge hatte.

Heute ist die Äsche fast im gesamten Bereich die Hauptbeute der Petri-Jünger. Nur oberhalb von Thale bis hin zum Beginn des Naturschutzgebietes „Bodetal“ dominiert die Bachforelle.

Diese hatte im Gegensatz zur Äsche anfangs enorme Schwierigkeiten, sich fortzupflanzen. Erst nach dem sogenannten Jahrhunderthochwasser 1994, das zur Umschichtung der stark versandeten und verschlammten Kiesbänke im Mittellauf der Bode führte, ist wieder verstärkt natürlicher Forellennachwuchs zu beobachten. Da bis auf zwei kurze Abschnitte nur das Angeln mit künstlichen Ködern erlaubt ist, werden Friedfische - wie Rotaugen, Barben und Hasel - kaum beangelt.

* mit freundlicher Genehmigung des Verlages



Fast überall gut zu bewaten
Die besten Abschnitte zum Fliegenfischen, insbesondere mit der Trockenfliege, liegen im oberen Bereich der Strecke, die dort fast überall gut zugänglich und gut zu bewaten ist. Unterhalb von Thale, vor allem aber ab Neinstedt und Weddersleben, gibt es viele tiefe Kolke und ruhigere Abschnitte, die man vorsichtig bewaten sollte.

Erschwert wird die Fliegenfischerei dort außerdem durch einen dichten, stellenweise urwaldartigen Baumbestand entlang der Bode-Ufer. Wer hier erfolgreich Äschen fangen will, muss sein Handwerk beherrschen.

Mir als Trockenfliegen-Angler sagt mehr der obere Abschnitt zu. Die meiner Ansicht nach beste Strecke, das Stadtgebiet von Thale, ist seit dem vergangenen Jahr jedoch leider zum größten Teil zur Schonstrecke erklärt worden. Da in der Regel alle maßigen Fische durch die Angler entnommen werden, ist es schwer, Äschen über 35 Zentimeter und Bachforellen über 30 Zentimeter zu fangen. Die zahlreichen untermaßigen Fische können an manchen Tagen regelrecht zur Plage werden.

Maßige Exemplare sind ausgesprochen vorsichtige Gesellen, beißen meist nur auf kleinste Fliegen (Größen 18 bis 20, bevorzugt graue und braune Muster) und steigen grundsätzlich nur bei bedecktem Himmel beziehungsweise in der Dämmerung. Ausnahmen sind selten und fallen zumeist auf den Saisonbeginn und in die Zeit zwischen Ende Mai und Ende Juni. Auch die letzten zwei bis drei Wochen zum Saisonende (30. November) sind eine gute Zeit fürs Äschenangeln mit kleinsten Trockenfliegen. Gerade in der letzten Novemberwoche fing ich regelmäßig die größten Exemplare des Jahres.

Wenn die Fische nicht steigen wollen, kommt man nicht umhin, mit kleinen Nymphen zu fischen. Während ich im Frühjahr und Sommer vor allem braune und olivfarbene Muster mit Goldkopf präsentiere, sind zum Saisonende hin orangerote und orangegelbe Flohkrebsimitationen am erfolgreichsten. Die Fängigkeit der orangefarbenen Nymphen beruht meiner Meinung nach darauf, daß die Äschen dann verstärkt abtreibende Forelleneier konsumieren.

An den Strecken, wo mit
natürlichen Ködern gefischt werden darf, kann man in dieser Zeit Äschen auch mit Dosenmais fangen - einem eher untypischen Köder für diese Fischart und nicht jedermanns Sache.

Die geschilderten Verhältnisse an der Bode, die sich von den Bedingungen an stark besetzten „Gasthausstrecken“ unterscheiden, werden gelegentlich von erfolgsgewohnten Fliegenfischern etwas belächelt. Das Prinzip des DAV allerdings beruht darauf, möglichst vielen Anglern, insbesondere auch Jugendlichen, preiswerte Gelegenheiten zum Angeln zu bieten. Dadurch ist der Befischungsdruck an den Salmonidengewässern recht hoch, und wer hier regelmäßig maßige Fische fängt, ist ein echter Könner .


Zur Maifliegenzeit gibt es dicke Bachforellen
Zwischen den Krautfahnen und unter den Bäumen ist der Fisch
Rausche bei der Fischzucht Altenbrak
Die Bode in der Ortsmitte von Treseburg
Angeln im Naturschutzgebiet der Bode, direkt im Bodetal
Bode bei extremen Niedrigwasser im Sommer 2006
Die Bode bei Thale
Die Bode bei Thale
Uwe aus Cuxhaven beim Fliegenfischen an der Bode im Harz
Schneller Abschnitt bei Altenbrak
Die Bode bei Thale
Im Naturschutzgebiet bei Treseburg



Max, Spezialist für die "Mädchenstrecke"

 Ab an die Bode

In den Sommerferien wollte ich (Max) meinem Freund Paul mal die Bode im Ost-Harz vorstellen, an der ich Pfingsten schon mal gefischt hatte. Dabei hatte ich Rudolf kennen gelernt, mit dem ich seit dem in Kontakt stehe. Also rief ich ihn an, ob er kommen wolle, um zu fischen.
Die ersten Tage fischten wir in Treseburg und ohne Rudolf, der sich für zwei Tage später angekündigt hatte.

Wir fingen hauptsächlich auf  „Wooly Bugger“  in schwarz, darunter auch ein paar Schöne. Am Tag der Anreise von Rudolf und seinem Sohn Christian, der auch fischte, stieg mir plötzlich in einem Gumpen, neben dem ein Baum ins Wasser gefallen war, ein echter Bodetorpedo ein, den ich nach einem heftigen Drill an einer 12er Spitze landen konnte.

"Whow, was für ein Brocken“! Die Bachforelle, die ich grade gelandet hatte, maß 42cm!

Als ich zum Rumzeigen losging, fischte Paul noch weiter und kurz darauf hielt er genau so einen Brummer in der Hand. Unerklärlich wie, doch seine Bachforelle, die auf den gleiche Streamer gebissen hatte, war genau so groß, wie meine. „Ab ins Restaurant um den Fang zu verspeisen“, sagte Rudolf. Die Forelle war die Leckerste meines Lebens!

Die restlichen Tage war starker Eintagsfliegenschlupf, das heißt, nichts wie ran an die „Trockene“. Ich fischte mit einer grauen CDC mit Schaumstoffkopf zur Sichtverbesserung. Das Resultat konnte sich sehen lassen. Viele schöne Forellen und auch eine Äsche.

Max, 13 Jahre

Paul hatte weiter Stromauf in Altenbrackauf Streamer ein paar gute Forellen gefangen. Darunter waren auch zwei Regenbogner, die wie jeder weiß, aus der Fischzucht in Altenbrack entkommen sind. Christian sorgte noch für eine Überraschung, als er uns stolz seine Bachforelle, die er direkt an der Fischzucht gefangen hatte, präsentierte. Für einen Anfänger gar nicht schlecht, denn sie hatte auch etwa 40cm. Nachdem Rudolf wieder gefahren war, fischten Paul und ich in Treseburg weiter und konnten noch einige Schöne landen. Als Bestfangzeit stellte sich der Abend heraus, weil der Abendschlupf sehr stark war.

Nennenswerte Fliegen waren Maifliegenimitationen, kleine Wooly Bugger, Sedges, Eintagsfliegenimitationen und fast alle Formen von CDC-fliegen. Was auffiel: Maifliegennachzügler, die das Wasser nur kurz berührten, wurden sofort attackiert.

Ich konnte sogar beobachten, wie ein anderer Fliegenfischer einen 36er Bachsaibling fing, das beweist , dass in der Bode auch Saiblinge zuhause sind, die aber fast nur in tiefen Rinnen oder Gumpen anzutreffen sind. Doch diese empfehle ich wieder frei zu lassen, denn der Saiblingsbestand basiert auf natürlichem Wege. Außerdem halte ich es für selbstverständlich, dass man die Widerhaken andrückt.

Fazit: Eigentlich ist das Fischen in der Bode nicht das Schwerste, doch erwischt man die falsche Jahreszeit, so muss man sich gut überlegen wie, wo und womit man fischt! Diese Jahreszeiten sind meist Sommer und Spätherbst. Am Liebsten fische ich im späten Frühling, denn dann haben wir einen guten Schlupf und keine große Hitze. Probieren sie es doch mal selbst und fischen sie an der Bode.

Viele Grüße von Max aus Hamburg





Naturschutzgebiet im Bodetal bei Treseburg Bodetal wird das Tal der Warmen und Kalten Bode im Harz genannt. Im engeren Sinne wird unter Bodetal nur der 10 km lange, schluchtartige Talabschnitt der Bode zwischen Treseburg und Thale bezeichnet.

Die am Brocken, dem höchsten Berg des Harz, entspringende Bode hat sich dort in den morphologisch harten Ramberggranit eingeschnitten. Die Schlucht ist bei Treseburg etwa 140 m und am Übergang zum Harzvorland bei Thale etwa 280 m tief. Das Bodetal wurde bereits am 5. März 1937 unter Naturschutz gestellt und später erweitert.

Die Bode hat im Bereich ihrer Schlucht eine Breite von 7 bis 25 m und ein Gefälle von 100 m auf 17 km. Ihr Gewässerlauf und -bett sind innerhalb der Schlucht sehr naturnah.

Kessel, Stromschnellen und Auskolkungen im Fels wechseln sich ab mit Schotterinseln und Flachufern. Sagenumwoben ist die namhafteste Stromschnelle der Bode, der Bodekessel unweit südwestlich der Gaststätte Königsruhe, vor der Sprengung im Jahre 1798 ein niedriger Wasserfall. Blöcke und Steine strukturieren das Flussbett.

Langsame Gewässerabschnitte treten v. a. im Bereich des Hornfels auf („Zahme Bode“), Stromschnellen („Wilde Bode“) befinden sich v. a. im unteren Teil der Schlucht und wurden durch das Einschneiden des Flusses in die Gesteinspakete des Ramberg-Granit gebildet.

Das Gewässerregime innerhalb der Schlucht wird jedoch durch die Stauanlagen des Bodewerks im Oberlauf der Bode bestimmt. Der Abfluss kann stark variieren: Während des verheerenden Silvester-Hochwassers von 1925 wurde ein Abfluss von 350 m³/s festgestellt; im Sommer 1926 lag die Bode fast trocken (0,35 m³/s). Weitere Hochwässer wurden 1667, 1730 und im April 1984 verzeichnet.
Die Bode sollte nach einem Plan von 1891 auch in der Bodeschlucht durch einen 150 m hohen Damm am Bodekessel aufgestaut werden. Der Plan wurde verworfen.

Nur wenige Nebenbäche münden im Bereich der Schlucht rechtsseitig in die Bode. Ein lebhaft plätschernder Bach ist die von Allrode kommende Luppbode. Sie geht bei Treseburg in der Bode auf. Ein weiterer Nebenbach ist der Dambach, der in einer Nebenschlucht unterhalb des Rabensteins zur Bode führt.

Die Bodeschlucht kann in ihrer gesamten Länge nur erwandert werden. Eine Rad- oder Reitwegeführung ist auf Grund der Enge der Schlucht nicht möglich. Klettern und Wandern abseits der Wege, Mountain-Biking, Canyoning, Wasserwandern und Wildwasserfahren (Rafting) sind aus Gründen des Arten- und Biotopschutzes untersagt. Touristische Schwerpunkte, Gaststätten und Beherbungsbetriebe befinden sich am Thalenser Eingang zum Bodetal.

Ein zehn Kilometer langer Wanderweg erschließt die Bodeschlucht zwischen Thale und Treseburg. An Engstellen wird der Weg in steilen Kehren und als Fußpfad über Felsen geführt. Von dort ergeben sich hervorragende Ausblicke in die Schlucht. Zuwegungen ins Tal gehen von den Aussichtsfelsen an Rosstrappe und Hexentanzplatz aus. Von letzterem führt auch ein Höhenweg nach Treseburg. Das Bodetal zählt jährlich Hunderttausende Besucher und gehört zu den touristischen Schwerpunkten in Sachsen-Anhalt.



Fliegendose
Für unsere niederländischen Freunde:

Hotel "Zur Luppbode" aan de Bode
Hotel "Zur Luppbode" ligt in het dorpje Treseburg, aan de toegangspoort in het Bodetal. Het Bodetal is uitgeroerpen tot het mooiste wandelgebied van Duitsland. Hier bevindt zich de "Grand Canyon" van Europa. Met een hoogteverschill van 280 meter is dit een spectaculair gedeelte van de Harz.
Voor vliegvissers is het gebied een waar eldorado. Ons hotel biedt, naast vriendelijjke bediening en een goede koeuken, tal van mogelijkheden om de omgeving te ontdekken. Neem een kijkje op onze internetsite: www.luppbode.eu. Tel. (*49) 39456-56751.


Warme Bode

Warme Bode im Ostharz, Landkreis Wernigerode Die warme Bode strömt an manchen Stellen recht ordentlich Etwa 10 km vor der Mündung sieht die Warme Bode schon wieder anders aus.
Fliegenfischen: Strecke Warme Bode bei Königshütte
Angelsportverein Oberharz von 1990 e.V., Geschäftsstelle Heinrich-Heine-Str. 10a, 38875 Elbingerode. Tel 039454-41030

Bachstrecke im Landkreis Wernigerode, Saison vom 01.04.-14.09., Tageskarten erhältlich, andere Karten auf Anfrage, reine Fliegenstrecke, zw. dem Zusammenfluss von Warmer und Kalter Bode bis zum Einlauf Überleitungssperre Königshütte: Spinnangeln frei, max. 3 Salmoniden, Hauptfischart Bachforelle


Kalte Bode

Kalte Bode bei Königshütte Kalte Bode im Ostharz, hier ist Pirschangeln angesagt Die kalte Bode kurz vor der Landesgrenze zu Niedersachsen
Die kalte Bode kurz vor der Landesgrenze Kalte Bode beim Ort Königshütte Der ASV Oberharz gibt Karten für die Kalte Bode aus
Fliegenfischen: Strecke Kalte Bode bei Königshütte - Kalte Bode
Angelsportverein Oberharz von 1990 e.V., Geschäftsstelle Heinrich-Heine-Str. 10a, 38875 Elbingerode. Tel 039454-41030
Bachstrecke im Landkreis Wernigerode, Saison vom 01.04.-14.09., Tageskarten erhältlich, andere Karten auf Anfrage, reine Fliegenstrecke, max. 3 Salmoniden, Hauptfischart Bachforelle.

Fliegenfischen: Strecke Hassel bei 38899 Hasselfelde - Hassel,
Angelsportverein Oberharz von 1990 e.V., Geschäftsstelle Heinrich-Heine-Str. 10a, 38875 Elbingerode. Tel 039454-41030
Landkreis Wernigerode, Saison: 01.04.-14.09., Hauptfischart: Bachforelle


Rappbode

Fliegenfischen: Strecke Rappbode bei Traunstein

Angelsportverein Oberharz., Geschäftsstelle Heinrich-Heine-Str. 10a, 38875 Elbingerode. Tel 039454-41030
von 1990 e.V., Bachstrecke im Landkreis Wernigerode, Saison 01.04.-14.09, Tageskarte erhältlich,
andere Karten auf Anfrage, max. 3 Salmoniden, Hauptfischart Bachforelle


Luppbode

Ein kleiner Bachlauf südlich Treseburg. Man darf dort nicht fischen, dies ist auch durch rote Beschilderung gekennzeichnet (Beschilderung von Salmonidenangelstrecken).
Sieht auf jeden Fall gut aus und an vielen Strecken sieht man auch Fische. Diese aber zwischen 10 und 20cm. Es gibt ein paar schöne Stellen und auch Fische, habe schon Fische jenseits der 2 Pfundmarke beobachtet. Aber wie gesagt... Angeln / Fliegenfischen ist nicht gestattet !
Die Luppbode in Sachsen-Anhalt Luppbode kurz vor Treseburg. Fliegenfischen an der Luppbode


Selke

Die Selke ist ein Fluss im Ostharz und dessen Vorland in Sachsen-Anhalt. Sie hat eine Gesamtlänge von 67 km, wovon 31 km im bewaldeten Gebirgsbereich des Harzes liegen und die übrigen 36 km im landwirtschaftlich geprägten Harzvorland fließen.

Die Selke entspringt in der Nähe des zur Stadt Güntersberge gehörenden Ortsteils Friedrichshöhe auf einer Höhe von etwa 520 m ü. NN. Von Friedrichshöhe bis zum zur Stadt Harzgerode gehörenden Ortsteil Mägdesprung wird sie auf einer Länge von 17 km von der Selketalbahn begleitet.

Je nach Gesteinsuntergrund hat sich die Selke im Harz schmale, tief eingeschnittene oder weit ausholende Täler geschaffen. In Meisdorf am Nordostrand des Unterharzes verlässt die Selke das bewaldete Gebiet des Gebirges und verläuft von hier an in einer Ackerbauebene, dabei bis Ermsleben wie schon im Harz Richtung Ost/Nordost fließend.

Naturlehrfahrt entlang der Selke in Meisdorf.

Hinter Ermsleben vollzieht der Fluss eine 90°-Wendung nach Nordwesten, um von hier an fast geradlinig bis zu seiner Mündung in die Bode bei Rodersdorf, einem Ortsteil von Wegeleben, zu verlaufen. Die Mündung der Selke in die Bode liegt auf einer Höhe von 118 m.

In der Vergangenheit trat die Selke mehrfach mit erheblichen Schadensfolgen über die Ufer, was zu Planungen der Landesregierung für den Ausbau vorhandener und die Schaffung neuer Hochwasserrückhaltebecken führte.

Angeln und Fliegenfischen an der Selke bei Meisdorf
Die Selke in Sachsen-Anhalt ist sehr gut zum Angeln geeignet
Besonders umstritten ist dabei ein mittelfristig vorgesehenes, 12 bis 18 Meter hohes Dammbauwerk im Selketal bei Meisdorf.

Die Bürgerinitiative Rettet das Selketal im Ostharz! wehrt sich gegen diese Absicht, weil sie die Zerstörung eines landschaftlich besonders schönen und für den Naturschutz wichtigen Abschnitts des Selketals befürchtet.

http://www.rettet-das-selketal.de/
Fotos links: die Selke beu Meisdorf
Die Selke fließt dann weiter über Mägdespring bis zur Mündung in die Bode bei Rodersdorf, teilweise ist hier aber Schongebiet
Selke bei Mägdesprung. Alle Rechte am Bild bei Fliegenfischerschule Mittelweser, Stolzenau
Selke bei Mägdesprung im Ostharz. Alle Rechte am Bild bei Fliegenfischerschule Mittelweser, Stolzenau
Selke bei Mägdesprung im Ostharz. Alle Rechte am Bild bei Fliegenfischerschule Mittelweser, Stolzenau
Ein Verein der die Selke betreut und von daher auch gut Auskunft geben kann ist der aktive Angel- und Castingverein Ermsleben
Vorsitzender: Klaus-Jürgen Bruder, O.-Lilienthal-Str. 15, 06449 Aschersleben


Karten auch bei:
Marco Füg, Hinter dem Turm 25, 06449 Aschersleben. 03473/807440
Siegmar Bothe, Gernröder Weg 5, Quedlinburg - 03946/705427.

Ansonsten helfen die örtlichen Touristbüros weiter.


















Angeln und Fliegenfischen. Kurse Fliegenfischen in Sachsen. Laufend Fliegenfischerkurse.

_Sachsen

Leipzig
Dieser Tip muß an dieser Stelle mal gestattet sein:

Immer wenn ich in der Nähe von Leipzig bin, schaue ich hier mal rein. Hier erlebt man, dass Steffen und Ullrich nicht "nur" Fliegenfischer sind. Die beiden sind, was Fischen und Binden angeht, richtig Spitze und kennen auch noch die meisten Gewässer in der Umgebung. Ullrich betreibt die Wettangelei im Fliegenfischen (an anderer Stelle vielleicht mal Diskussionen darüber) sehr aktiv und ist fast jedes Jahr in der deutschen Nationalmannschaft.

Spezialitäten wie z.B. Dubbing von Jörgensen und Simak, tschechische und polnische Nymphen, Färbemittel von Veniard und vieles mehr finde ich nur hier. Von der A9 sind es nur ca. 500m bis zum Geschäft.

Der Angelsachse, Frankenheimer Str. 24, 04435 Schkeuditz - Dölzig. Telefon: (03 42 05) 1 85 02

Der Angelsachse
Steffen,

wohnt und fischt in Sachsen-Anhalt.

Er kennt die Gewässer des Ostharzes.

Von ihm unbedingt gängige Fliegen empfehlen lassen.
Angeln Leipzig
Ullrich


Flöha

Fliegenfischen in der Flöha
Saison: 1. Mai bis 31. Dezember, ab 1. Oktober ist nur noch die Äschenfischerei erlaubt.

Bestimmungen: Gäste dürfen in den gelb ausgeschilderten Strecken fischen, die grünen Strecken dürfen nur von Jahresscheininhabern beangelt werden.

Das Mindestmaß für Äsche, Bachforelle und Bachsaibling beträgt 28 cm, für die Regenbogenforelle 25 cm. Die Schonzeit für die Äsche geht vom 1.1. bis 15.6., für Bachforelle, Bachsaibling und Regenbogenforelle vom 1.10. bis 30.4.

Entnahme: Maximal 5 Fische pro Angeltag, dabei unbedingt Limit und Fischart beachten (höchstens 3 Äschen, 3 Bachforellen, 2 Bachsaiblinge, 5 Regenbogenforellen).
Nach einer waidgerechten Versorgung sind die Fische sofort in die Fangkarte einzutragen.

Kartenpreise: Der Angelverband Südsachsen Mulde/Elster e.V. gibt nur Wochenkarten zum Preis von 28 Euro (DAV-Mitglieder) aus, Nichtverbandsmitglieder zahlen 4o Euro. Die Jahreskarten (limitiert) des AVS kosten 3oo Euro.

Ausgabestellen:
Generell ist es sinnvoll, Karten telefonisch zu reservieren.
Angelmarkt Kunz, Obere Hauptstraße 65,
09235 Burkhardtsdorf , Tel. & Fax: 0 37 21/3 23 03.

Unterkünfte:
Tourist-Information Annaberg-Buchhotz Tel.: 0 37 33/194 33
Fax: 0 37 33/17 9154.

Die Flöha in Sachsen entspringt dem Erzgebirgskamm in Tschechien. Wenn sie dann die bereits auf deutschem Gebiet gelegene, 100 Hektar große Rauschenbachtalsperre verläßt, fließt sie durch weite Täler nach Nordwesten.

Ab Floßmühle wird die Flöha breiter, fließt aber weiterhin recht schnell über den steinigen Grund.

Auf dem Weg zur Mündung in die Zschopau unterhalb der Stadt Flöha wird der Fluss träger und von 33 Wehren unterbrochen, an denen sich mannstiefe Gumpen gebildet haben.

Davon abgesehen können die Ufer bei Normalwasser watend gewechselt werden. Watfischer sollten jedoch den steinigen Untergrund nicht unterschätzen und sich mit dem Watstock vortasten.
Sehenswertes in der Umgebung:
Kalkwerk in der Nähe von Pockau. In "Seinen": Spielzeugmuseum, Sommerrodelbahn, Mineralienkind Bergbaumuseum. In Annaberg: Naturtheater Greifenstein.
Angeln und Fliegenfischen an der Flöha in Sachsen
Die Flöha in Sachsen
Flöha im Herbst


Mulde

Fliegenfischen und Angeln an der Mulde bei Bockau
Die Zwickauer Mulde ist der größte Fluß im westlichen Erzgebirge. Das Flusssystem ist nahezu ursprünglich. Der beangelbare Teil beginnt kurz nach der Staumauer der Talsperre Eibenstock in Neidhartsteil.

Aber auch in der Talsperre kann man hervorragend auf Salmoniden fischen. Dies natürlich nicht unbedingt im Sommer, da die Fische dann tief stehen.

In den flachen Teilen des Sees kann man insbesondere im Frühjahr sehr gut auf Hecht fischen.

Aber zurück zur Mulde. Unterhalb der Talsperre nimmt die Mulde ihren Weg über Wolfsgrün, Blauental (hier ist das Wasser immer recht kühl) und Schindlerswerk bis nach Aue.

Auf diesem Stück herrscht klares, nährstoffarmes und kaltes Wasser vor.
Fliegenfischen und Angeln an der Mulde bei Bockau
Zahlreiche Rieselstrecken mit mäßiger Strömung sowie bis zu 2,5m tiefe Kolke gelten als äußerst erfolgversprechend. In Aue vereinigt sich die Aue mit dem Schwarzwasser. Bis hierher ist nur Fliegenfischen erlaubt. Vom Zusammenfluß in Aue bis zum Wasserkraftwerk Hartenstein ist die Mulde eine reine Salmonidenstrecke. Allerdings ist auf diesem Stück auch Spinnfischen erlaubt.

Der Fluß ist 15 bis 20m breit und nur selten tiefer als 1,5m. Einzelne Kolke allerdings können Tiefen von über 2m erreichen. Ruhige Bereiche und Rauschen wechseln einander ab und somit ist die Mulde ein typischer Vertreter der Forellen- und Äschenregion. Der kiesige Grund mit einzelnen großen Steinen läßt sich gut bewaten. Nach Regenfällen trübt sich das klare Wasser kurzfristig stark ein. Zusammen mit den dann damit verbundenen Temperaturschwankungen macht es die Fische sehr launisch (und das Angeln noch spannender). Optimal sind Sichttiefen von 1m.

Trockenfliegen sind während des manchmal länger als 2 Stunden dauernden Abendsprungs besonders gut. Gute Angelstellen befinden sich ebenfalls in dem Abschnitt bei Blauenthal, am Rechenhaus Bockau sowie zwischen dem Wehr Bockau und Blauenthal. Letzterer Abschnitt ist zwar schwer zu befischen, aber hochinteressant!

In Aue mündet dann das Schwarzwasser mit seinem noch höheren Besatz an Äschen, denen allerdings die Kormorane schwer zusetzen. Weiter flußabwärts ab Hartenstein dürfen die gelb gekennzeichneten Salmonidenstrecken teilweise nur mit der Flugangel befischt werden.

FAZIT: Die Zwickauer Mulde ist ein idyllisches, naturnahes Gewässer, an dem man in Ruhe wunderschöne, erholsame Stunden verbringen kann. Ein Fluß, der es im wahrsten Sinne des Wortes in sich hat.
Angeln an der Mulde bei Aue
Angeln an der Mulde bei Zwickau
An vielen Stellen klassisches Fliegenfischen
Im oberen Teil fließt die Mulde unverbaut, viele Rieselstrecken
Wobei sie dann im Zwickauer Bereich schon breiter wird


Schwarzwasser

Das Schwarzwasser (tschechisch Černá) ist ein rechter Nebenfluss der Zwickauer Mulde in Sachsen und Tschechien.

Es entspringt am Hinteren Fichtelberg (1206 m) im Erzgebirge, fließt zunächst in westliche Richtung und trägt bis zur böhmischen Grenze unweit von Gottesgab (Boží Dar) zunächst den Namen Seifenbächel.

Bei der nicht mehr existierenden Neumühle zweigt der Plattner Kunstgraben (Blatensky přikop) ab, der einst Wasser des Schwarzwassers den Bergwerken im Bergrevier Platten (Horní Blatná) am Plattenberg als Aufschlagwasser zuführte.
Fliegenfischen an der Schwarzwasser in Sachsen Die Schwarzwasser direkt im Ort Schwarzenberg
Die Schwarzwasser bei Schwarzenberg,
soll ein erstklassiges Äschengewässer sein

In der Tschechischen Republik lagen an dem Fluss früher noch die zum größten Teil nach dem Zweiten Weltkrieg durch die Aussiedlung der deutschen Bevölkerung verschwundenen Orte Försterhäuser (Myslivny), Zwittermühl (Háje), Jungenhengst (Luhy) und Brettmühl (Pila). Bei Wittigsthal, einem Stadtteil von Johanngeorgenstadt, fließt das Schwarzwasser wieder nach Sachsen und nimmt den von Breitenbach (Potůčky) kommenden Breitenbach (Blatensky potok) auf.

Am weiteren Lauf des Schwarzwassers, das nun in nördliche Richtung fließt, wurden seit dem 16. Jahrhundert wegen der hier vorkommenden Eisenerzlagerstätten zahlreiche Hammerwerke errichtet. Zain-, Zeug- oder Stabhämmer wurden in Wittigsthal, Erlabrunn und Breitenhof betrieben. Bei Erlabrunn fließt der Steinbach zu, an dem seit dem 16. Jahrhundert ein reger Zinnseifenbetrieb geherrscht hatte. In Antonsthal wurde Mitte des 19. Jahrhunderts die Eisenhütte König-Anton-Hütte errichtet. Auch in Erla hat ein bekanntes Eisenhütten- und Walzwerk, der Erlahammer, gestanden.

Das Schwarzwasser durchfließt die Kreisstadt Schwarzenberg, wo das ebenfalls vom Fichtelberggebiet herkommende Pöhlwasser einmündet. Kurz bevor sich der Fluss in Aue mit der Zwickauer Mulde vereint, befand sich an seinem rechten Ufer in dem Ort Niederpfannenstiel das bekannte Blaufarbenwerk Niederpfannenstiel.

Angeln an der Schwarzwasser in Sachsen Gutes Fliegenfischen an der Schwarzwasser Gutes Angeln an der Schwarzwasser in Sachsen